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Große Einsatzübung am Grazer Landesgericht für Strafsachen erfolgreich absolviert

Landesgericht, Staatsanwaltschaft und Justizanstalt zeigten sich für den Ernstfall gerüstet. Das Zusammenspiel mehrerer Institutionen und Einsatzkräfte funktionierte ausgezeichnet.
Im Landesgericht für Strafsachen Graz in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße wurde am Freitag, 2. Oktober, eine behördenübergreifende Einsatzübung durchgeführt. Die umfangreiche und komplexe Übung dauerte mehrere Stunden. Während dieser Zeit gab es keinen Parteienverkehr. Unter anderem wurde eine Evakuierung des Gebäudes bei akuter Gefahrenlage geprobt.

Das Zusammenspiel zahlreicher Institutionen und Einsatzkräfte funktionierte dabei ausgezeichnet. Beteiligt waren die Direktion Spezialeinheiten/Einsatzkommando Cobra, die Landespolizeidirektion Steiermark, der Österreichische Wachdienst, das Österreichische Rote Kreuz, die Stadt Graz, das Landesgericht für Strafsachen Graz, die Staatsanwaltschaft Graz und die Justizanstalt Graz-Jakomini.

Einsatzübung Landesgericht RKSTMK

Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Organisationen probten im Grazer Straflandesgericht für den Ernstfall. Foto: Rotes Kreuz Steiermark

Statements zur erfolgreichen Übung


Klaus Baumgartner, Leiter der Justizanstalt Graz-Jakomini: „Die heutige behördenübergreifende Einsatzübung stellte alle Beteiligten vor eine herausfordernde, komplexe und dynamische Lage. Durch das professionelle Zusammenwirken aller eingesetzten Behörden und Organisationseinheiten konnten die Übungsziele erreicht und das Szenario erfolgreich bewältigt werden. Derartige Übungen stärken die Zusammenarbeit und leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Die Justizanstalt Graz-Jakomini sieht sich für vergleichbare Gefahrenlagen bestens vorbereitet.“

Kurt Kornberger, Kommandant Einsatzkommando Cobra Süd: „In komplexen Einsatzübungen werden die einzelnen Einsatzorganisationen angeleitet zu den eigenen Lösungskompetenzen das große Gemeinsame zu sehen. Bei umfangreichen Einsatzlagen ist das vernetzte und über den eigenen Bereich mitdenkende Arbeiten wesentlich, um für die Bevölkerung eine möglichst schnelle und umfangreiche Hilfe gewährleisten zu können. Mit dieser gelungenen Einsatzübung wurde neuerlich ein großer Schritt in diese Richtung gemacht.“

Valentin Krause, Pressesprecher Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Steiermark: „Die Großübung hat einmal mehr unterstrichen, auf welch hohem Niveau die beteiligten Einsatzorganisationen zusammenarbeiten und wie professionell sie auch unter anspruchsvollsten Bedingungen komplexe Einsatzlagen bewältigen können. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Übung seitens des Roten Kreuzes nahezu ausschließlich von freiwilligen Mitarbeiter:innen getragen wurde. Das verdeutlicht eindrucksvoll jene Aufwuchsfähigkeit, die im Ernstfall unverzichtbar ist, um rasch zusätzliche personelle Ressourcen bereitzustellen. Ebenso wesentlich für die Bewältigung entsprechender Einsatzlagen ist das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, das Betroffenen und Angehörigen bei Bedarf psychosoziale Akuthilfe bietet und damit einen unverzichtbaren Beitrag zu einer ganzheitlichen Einsatzbewältigung leistet.“

Gilbert Sandner, Sicherheitsmanager der Stadt Graz:
„Diese Übung hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig eine rasche und koordinierte Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ist. Es war eine optimale Gelegenheit, unter realen Bedingungen zu üben und uns weiter zu verbessern. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen uns, im Ernstfall schneller vom Reagieren ins Agieren zu kommen.“

Barbara Schwarz, Mediensprecherin des Landesgerichts: „Für die Mitarbeiter:innen unseres Hauses war diese komplexe Übung eine Herausforderung, die sie sehr gut gemeistert haben. Die beteiligten Einsatzkräfte haben wiederum gezeigt, wie professionell und präzise sie in den schwierigsten Situationen arbeiten.“