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Werkstätten

In der Justizanstalt ist eine große Zahl von Arbeits- und Wirtschaftsbetrieben eingerichtet (Schlosserei, Elektriker, KFZ-Werkstätte, Malerei, Lackiererei, Tischlerei, Glaserei, Kunstbetrieb, Schneiderei, Buchbinderei, Betonwaren/ Betonwarenerzeugnisse, Wäscherei, Anstaltsküche, Gärtnerei, Sozialraum, Gebäudeerhaltung/Entsorgung), in welchen etwa ein Drittel aller Insassen (für Untersuchungshäftlinge besteht im Gegensatz zu der Regelung für Strafgefangene keine Arbeitspflicht) beschäftigt werden kann.

Die Betriebe sind nach erfolgter Neuerrichtung eines Betriebstraktes bzw. zahlreichen Adaptierungen zweckmäßig und zeitgemäß eingerichtet und ausgestattet und erbringen neben wertvollen Beschäftigungs- und Berufsausbildungsmöglichkeiten für Insassen im Interesse deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft nach Haftentlassung durch ihre Produktivität eine nicht unerhebliche Wertschöpfung zugunsten des Bundes.

Arbeit und Ausbildung

Interessierten und geeigneten Insassen der Justizanstalt wird ermöglicht, sich in einem von 12 Lehrberufen, die in den hauseigenen Betrieben erlernt werden können, ausbilden zu lassen. Darüber hinaus besteht für geeignete Insassen zusätzlich die Möglichkeit einer Berufsausbildung außerhalb der Anstalt bzw. der Teilnahme an Fernlehrgängen oder Schulungen. Die dazu notwendigen Berufsschulbesuche werden intern oder extern organisiert.