Geschichtliches

Die heute noch bekannte Herrschaftsgeschichte beginnt im Jahre 1146. Der Inhaber der Herrschaft von 1204 bis 1212 "Rudolf" hat sich bereits nach der Ortsbezeichnung "von Gerolczdorf" genannt. Nach dem Aussterben des Geschlechtes der Herren von Gerasdorf erfolgen zahlreiche Besitzerwechsel.

Im Laufe des 17. Jahrhunderts wird die mittelalterliche Burg zum Schloss umgebaut. 1942 geht das Schloss mit der Parkanlage an die NS-Volkswohlfahrt Berlin über und wird für Schulungszwecke verwendet.

Die Übertragung der Eigentumsrechte an die Republik Österreich erfolgte am 14.02.1947.

Um eine ausschließlich dem Jugendstrafvollzug gewidmete Einrichtung errichten zu können, wurde 1961 die Verwaltung der Liegenschaft des Schlosses Gerasdorf der Justizverwaltung übertragen.

Es wurde eine Außenstelle des Gefangenenhauses Wiener Neustadt eingerichtet und die land- und forstwirtschaftlichen Flächen wurden bewirtschaftet.

1968 erfolgte der Abbruch des Schloss Gerasdorf mit Ausnahme des Torbogens, dieser wurde unter Denkmalschutz gestellt.

Nach den abgeschlossenen Bauarbeiten wurde die Sonderanstalt für Jugendliche Gerasdorf am 16.03.1970 eröffnet.