13. Europäischer Datenschutztag

Veranstaltung im Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz

Heute Freitag, den 22. März 2019, eröffnete Generalsekretär Mag. Christian Pilnacek im Namen des Bundesministers eine gemeinsame Veranstaltung des Bundesministeriums für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz mit der Datenschutzbehörde und dem Datenschutzrat zum bereits 13. Europäischen Datenschutztag statt.

Unter dem Titel „Transparenz und Datenschutz – Erfahrungen aufgrund von zehn Monaten DSGVO“ beleuchteten Expertinnen und Experten den Datenschutz aus verschiedensten Perspektiven und tauschten in angeregten Vorträgen und einer Podiumsdiskussion ihre Erfahrungswerte aus zehn Monaten DSGVO-Praxis aus.

Justizminister Moser, der bei der Veranstaltung leider verhindert war, betonte vorab: „Gerade im Bereich der Grund- und Freiheitsrechte hat der Datenschutz eine enorme Bedeutung. Denn Daten sind der Rohstoff der Zukunft und erfassen alle Bereiche unseres Handelns. Das bringt aber auch zahlreiche Herausforderungen mit sich, weshalb dem Datenschutz eine ganz besonders wichtige Aufgabe zukommt. Die Datenschutzbehörde leistet hier hervorragende Arbeit“, so Moser, der weiter ausführt: „Sehr erfreulich ist, dass es uns Ende letzten Jahres gelungen ist in einem ersten großen Reformschritt den Datenschutz zu vereinheitlichen. In Zukunft wird es nur noch ein Datenschutzgesetz geben anstatt wie in der Vergangenheit zehn Gesetze.“

Zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung referierte Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó, Professor für Technologie- und Immaterialgüterrecht an der Universität Wien, über das Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Informationsfreiheit. Anschließend gab der stellvertretende Leiter der Österreichischen Datenschutzbehörde, Dr. Matthias Schmidl, Einblick in die Spruchpraxis der Datenschutzbehörde im Umgang mit der DSGVO. Die Veranstaltung fand ihren Abschluss in einer hochkarätig besetzten Podiums- und Publikumsdiskussion, die von der Leiterin der Datenschutzbehörde, Dr. Andrea Jelinek, moderiert, und vom Vorsitzenden des Datenschutzrates, Mag. Friedrich Ofenauer, der Vorstandsvorsitzenden des Vereins österreichischer betrieblicher und behördlicher Datenschutzbeauftragter, Mag. Judith Leschanz, Dr. Gregor König LL.M. MA, Group Data Protection Officer und Mag. Christoph Reiter von der bat-groupware GmbH, geführt wurde. Sowohl den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, als auch den Expertinnen und Experten bot diese Diskussion neue interessante Ansichten zur DSGVO aus der Sicht diverser Stakeholder.