Allgemeine Informationen

Die österreichische Justiz ist seit mehr als zehn Jahren mit einer zunehmenden Anzahl besonders umfangreicher Wirtschaftsstrafsachen mit vermehrten internationalen Verflechtungen konfrontiert. Die gesteigerte Komplexität dieser Verfahren erfordert neue Konzepte und Strukturen für einen effizienten und erfolgreichen Einsatz der Ermittlungsbehörden.


Mit der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) wurde am 1. September 2011 eine Strafverfolgungsbehörde eingerichtet, in der die notwendige Kompetenz und Expertise für eine qualifizierte und effiziente Verfolgung großer Wirtschafts- und Korruptionsdelikte konzentriert ist.


Derzeit (Stand 1. April 2016) sind bei der WKStA 31 StaatsanwältInnen tätig; es ist geplant, den Personalstand schrittweise zu erhöhen. Eine Besonderheit dieser Staatsanwaltschaft sind die hier tätigen Experten aus dem Finanz-, Wirtschafts- und IT-Bereich (derzeit insgesamt 11).