Sachwalterrecht

Das Sachwalterrecht hat 1984 die Entmündigungsordnung abgelöst. Mit dem Sachwalterrechts-Änderungsgesetz 2006 wurde das Sachwalterrecht weiterentwickelt und an die geänderten Verhältnisse angepasst. Der Sachwalter soll psychisch kranken oder geistig behinderten Personen die notwendige Hilfestellung so weit geben, als diese nicht ohne Gefahr eines Nachteils für sich selbst tätig werden können. Dieses Grundkonzept der Rechtsfürsorge für Erwachsene hat sich bewährt und fand über die Grenzen unseres Landes hinaus Anerkennung.

Nebenstehend finden sich zwei Broschüren mit weiteren Informationen zu diesem Thema.

 

Darüber hinaus finden Sie unter "Downloads"  eine Punktation zur Angehörigenvertretung und Bankgeschäfte. Diese wurde durch eine Arbeitsgruppe im Bundesministerium für Justiz erarbeitet, um die Handhabung der Angehörigenvertretung bei Bankgeschäften im Rechtsverkehr  zu erleichtern.

Die Arbeitsgruppe bestand aus Vertretern des Justizministeriums, der Wirtschaftskammer Österreich, der Kreditwirtschaft sowie der vier Sachwaltervereine.

Bei dieser Punktation handelt es sich um Empfehlungen, die für die unabhängige Rechtsprechung nicht verbindlich sind.