anforderungen

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Für die Aufnahme in den Justizwachdienst muss die persönliche und fachliche Eignung gegeben sein.

Aufnahmekriterien:

  • Österreichische Staatsbürgerschaft
  • Mindestens 18 Jahre bei Eintritt in den Bundesdienst

  • Führerschein der Klasse B bei Eintritt in den Bundesdienst

  • Wehr- oder zivildienstpflichtige Männer müssen ihren Grundwehr- oder Zivildienst abgeleistet haben (Das Erlöschen der Zivildienstpflicht ist gemäß §6b Zivildienstgesetz zu beantragen)

  • Zum Zeitpunkt der Bewerbung darf weder ein Straf- oder Disziplinarverfahren laufen noch gerichtliche Vorstrafen oder schwerwiegende disziplinäre Verurteilungen vorliegen. Die Abklärung der Vertrauenswürdigkeit erfolgt im Zuge einer Sicherheitsüberprüfung gemäß §55 ff SPG. 

  • Ausreichende Rechen- und Rechtschreibkenntnisse

  • EDV-Kenntnisse erwünscht

  • Körperliche Eignung (Bewerber/innen, die ein Übergewicht von mehr als 15% aufweisen, sind nicht exekutivdiensttauglich)

  • Ausreichende Sehleistung (bei Sehschwäche oder nach einer Augenoperation ist ein augenfachärztlicher Befund beizubringen sowie die fachärztliche Feststellung, dass eine Verschlechterung der Sehleistung nicht zu erwarten und eine ausreichende Orientierung auch ohne Brille gegeben ist, vorzulegen). Allfällige Kosten für Befunde sind von den Bewerberinnen und Bewerbern selbst zu tragen. 

  • Gepflegtes Erscheinungsbild bzw. keine auffallenden künstlich gesetzten Veränderungen des Körpers. Nach Lage oder Sitz sind jene Tätowierungen unzulässig, die bei langärmliger oder kragenloser Adjustierung nicht verdeckt werden. Ausnahmen bilden ausschließlich jene Tätowierungen, die rein kosmetischen Zwecken dienen. Unabhängig von Lage und Sitz allfälliger Tätowierungen sind bedenkliche Inhalte z.B. Symbole radikaler Gesinnung unzulässig. Sichtbarer Körperschmuck und dergleichen (z.B. Piercings, Tunnels, etc.) muss abnehmbar sein.

Anforderungsprofil:

  • Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten
  • Hohes Maß an psychischer Belastbarkeit

  • Persönliches Engagement

  • Positive Einstellung zur österreichischen Rechtsordnung und den rechtsstaatlichen Einrichtungen

  • Kommunikationsbereitschaft und Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen in einer Anstalt des Strafvollzuges

  • Hohe Flexibilität