Justizminister zum 1. Mai: Danke an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Justiz

Brandstetter: Bundesministerium für Justiz sucht 150 neue Justizwachebedienstete

Presseinformation vom 1. Mai 2017

„Als Bundesminister für Justiz möchte ich den 1. Mai 2017 zum Anlass nehmen, mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Justiz zu bedanken, die täglich im Namen der Republik und somit von uns allen ihren Dienst versehen. Ganz besonders hervorheben möchte ich im heurigen Jahr jene 3.600 Frauen und Männer, die 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag die herausfordernden Aufgaben im Strafvollzug bewältigen“, so der Justizminister anlässlich des Tags der Arbeit.

Das Bundesministerium für Justiz hat zur Sicherstellung eines moderneren Strafvollzuges 150 Planstellen im österreichischen Justizwachedienst ausgeschrieben. „Die österreichische Justiz orientiert sich insbesondere im Straf- und Maßnahmenvollzug an internationalen Vorgaben und versteht sich als moderner Arbeitgeber. Jetzt suchen wir gut qualifizierte und motivierte junge Menschen, denen es Freude macht, mit Menschen zu arbeiten“, so Wolfgang Brandstetter, Bundesminister für Justiz. Diese hochwertige Tätigkeit stellt sehr hohe Anforderungen an alle dort beschäftigten Justizbediensteten, die mit ihrer Arbeit täglich einen wichtigen Dienst für die Gesellschaft leisten.

Justizwachebeamte sind für Ordnung und Sicherheit in den Gefängnissen verantwortlich und kümmern sich um die Betreuung und Überwachung der Insassinnen und Insassen bei der Arbeit. Nach dem Motto „Lebenslanges Lernen“ haben Justizwachebeamte auch die Möglichkeit, zahlreiche Fortbildungen zu absolvieren. Darüber hinaus bietet der Job eine angemessene Entlohnung und langfristige Arbeitsplatzsicherheit. Potenzielle Interessenten müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen und über eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. einen gleichwertigen Schulabschluss, wie zum Beispiel eine Matura, verfügen. Ein fünfstufiges Auswahlverfahren, das aus einem Multiple-Choice-Test, einer ärztlichen Untersuchung, einem Fitness-Test, einer psychologischen Begutachtung und einem Aufnahmegespräch besteht, entscheidet, wer die Zulassung zur Grundausbildung erhält. Diese dauert ein Jahr und gliedert sich in theoretische als auch praktische Phasen; am Ende ist eine selektive Dienstprüfung abzulegen.

Aufgrund steigender Anforderungen und zahlreicher Pensionsantritte in den kommenden Jahren hat das Bundesministerium aktuell 150 Planstellen an den jeweiligen Standorten der Justizanstalten in den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg ausgeschrieben. Potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten, die über eine hohe soziale wie auch fachliche Kompetenz für die Herausforderungen im Spannungsfeld von Sicherheits- und Betreuungsleistung verfügen, sind aufgerufen, sich bis Ende Mai 2017 unter www.justiz.gv.at zu bewerben.

„Um den österreichischen Strafvollzug langfristig bestmöglich zu organisieren, sind wir auf der Suche nach Menschen, die eine herausfordernde Tätigkeit im öffentlichen Dienst annehmen wollen. Kommunikationsfähigkeit, Stressresistenz und Flexibilität zählen ebenso zum Anforderungsprofil wie die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten“, so der Bundesminister weiter.

Weitere Informationen zu den ausgeschriebenen Stellen und zum Bewerbungsprozess können der Website des Bundesministeriums für Justiz (www.justiz.gv.at/justizwache-onlinebewerbung) entnommen werden.

Rückfragehinweis:
Jim Lefèbre, BSc.
Pressesprecher des Bundesministers für Justiz
+43 1 52152 2313
jim.lefebre@bmj.gv.at