Brandstetter zieht erfolgreiche Bilanz nach Einsatzübung in Justizanstalt Linz-Asten

200 Einsatzkräfte von Justiz, Polizei, Feuerwehr und Rotem Kreuz beteiligt 



Presseinformation vom 16. September 2017

Am heutigen Samstag, den 16. September 2017 führten die Justizanstalt Linz, das Rote Kreuz Enns, die Polizei Enns und der Feuerwehrabschnitt Enns eine großangelegte Einsatzübung in der Außenstelle Asten der Justizanstalt Linz durch. Neben den 17 Justizwachebediensteten waren die Feuerwehr mit 115 Personen und 18 Fahrzeugen, die Polizei mit 9 Einsatzkräften, 4 Fahrzeugen, 2 Diensthunden und sogar einem Hubschrauber und das Rote Kreuz mit 2 Notärzten, 50 Rettungskräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz.

Um 10.00 Uhr startete die Übung mit dem Einsatzalarm. Angenommen wurde ein Gasaustritt mit einer Explosion, welche den Einsturz des Nebengebäudes mit 21 verletzten und eingeschlossenen Personen sowie die Flucht eines Insassen zur Folge hatte. Die Einsatzkräfte übten die Versorgung und Bergung der Verletzten und deren Abtransport in Krankenhäuser, die Wasserentnahme für die Löschwasserversorgung und den Objektschutz im Einsatz. 

Den Einsatzkräften gelang es, alle Verletzten erfolgreich zu bergen und die Löscharbeiten und Räumung kontrolliert durchzuführen und die Sicherheit vollständig wieder herzustellen. Die Übung konnte um 12.35 Uhr erfolgreich beendet werden.

Vizekanzler und Justizminister Brandstetter ist stolz auf seine Beamtinnen und Beamten. "Solche Übungen führen wir regelmäßig durch, damit die Justizanstalten für den Ernstfall gerüstet sind, und unsere Einsatzkräfte sich auch laufend verbessern können. Das gelingt nur, wenn Einsätze gemeinsam mit allen notwendigen Einsatzkräften in einer realistischen Situation geübt werden. Ich freue mich besonders, dass heute wieder die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen unter Beweis gestellt werden konnte, und bedanke mich ganz herzlich bei den Einsatzkräften.“

Majorin Iris Hofer aus der Justizanstalt Linz und der Einsatzleiter Kontrollinspektor Stitz zeigen sich in ihrem ersten Resümee mit dem Übungsverlauf sehr zufrieden: „Obwohl die Einsatzkräfte nicht genau wussten, was auf sie zukommt, konnten sie die Situation schnell und geordnet unter Kontrolle bringen. Die Koordination und Kommunikation mit den zahlreichen Vertretern der Polizei, der Feuerwehr und dem Roten Kreuz, denen wir für die Mitwirkung vielmals danken, hat hervorragend funktioniert. Wir konnten auch wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall gewinnen. Die umfassende Aufarbeitung der Übung wird natürlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen."

Rückfragehinweis:
Jim Lefébre, BSc.

Pressesprecher des Vizekanzlers und Bundesministers für Justiz
+43 1 52152 2313
Jim.Lefebre@bmj.gv.at


Majorin Mag.a Iris Hofer
Leiterin der Medienstelle der Justizanstalt Linz

+43 676 8989 74598

medienstelle.jalinz@justiz.gv.at