Bezirksgericht in Lilienfeld wird modernisiert und barrierefrei umgebaut

Vizekanzler Brandstetter, Landeshauptfrau Mikl-Leitner und Bürgermeister Labenbacher präsentieren Umbaupläne am Bezirksgericht Lilienfeld

Presseinformation vom 30. November 2017

Aus dem alten Bezirksgericht in der Babenbergerstraße in Lilienfeld wird in den kommenden eineinhalb Jahren ein modernes Gerichtsgebäude. „Lilienfeld hat bald ein Bezirksgericht, das den heutigen Anforderungen entspricht, darüber freue ich mich sehr“, so Justizminister Brandstetter. Anlässlich der geplanten Modernisierung erfolgte heute in Lilienfeld die Präsentation zur Sanierung des Bezirksgerichts.

„Wir wollen das Bezirksgericht in Lilienfeld fit für die Zukunft machen“, so Vizekanzler und Justizminister Wolfgang Brandstetter, der gemeinsam mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und dem Lilienfelder Bürgermeister Wolfgang Labenbacher feierlich die Umbauarbeiten zu einem modernen Gerichtsgebäude einläutete. Die Räumlichkeiten des Bezirksgerichts werden saniert und barrierefrei umgebaut. Insgesamt werden dabei 3,1 Millionen Euro investiert, die Justiz übernimmt davon Euro 900.000,- in Form eines Baukostenzuschusses. Zusätzlich wird seitens des BMJ in die Einrichtung und Büroausstattung investiert. „Das ist ein weiteres eindrucksvolles Beispiel der hervorragenden Kooperation von Justiz und Land Niederösterreich“, so der Vizekanzler.

Ziel der geplanten Sanierungsmaßnahmen und Umbauarbeiten sei es laut Brandstetter, die derzeit in den Geschossen des Gebäudes verteilten Räumlichkeiten des Gerichts im Erdgeschoß und dem ersten Obergeschoss zusammenzuführen. „Wir investieren gemeinsam mit dem Land Niederösterreich vor allem in die Neugestaltung der Eingangskontrollen und die Errichtung eines Aufzugs“, erläuterte Ressortchef Wolfgang Brandstetter im Rahmen der Präsentation. „Die Justiz kann ab dem Frühjahr 2019 ihre Leistungen zeitgemäß in Lilienfeld anbieten, alle Räumlichkeiten sind künftig barrierefrei erreichbar, das ist ein wichtiger Fortschritt“, erläuterte der Vizekanzler. Außerdem werde auch am Ausbau der Digitalisierung der Justiz gearbeitet: “Wir in der Justiz setzen an einigen Pilotstandorten bereits den elektronischen Gerichtsakt ein, der in den nächsten Jahren schrittweise auf weitere Verfahrensarten und Standorte ausgedehnt werden soll. Dafür müssen Gerichte mit der entsprechenden Technik ausgestattet sein, auch hier in Lilienfeld ist das fix geplant!“

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über geplanten Umbau: „Im Bundesland Niederösterreich setzen wir auf eine bürgerfreundliche und transparente Verwaltung und Gesetzgebung. Ich freue mich, dass wir im guten Einvernehmen mit dem Justizministerium nun gemeinsam ein Investitionsprogramm für das Bezirksgericht Lilienfeld ausarbeiten und durch Investitionen in den ländlichen Raum unsere Regionen auch weiterhin gut entwickeln können.

Auch Bürgermeister Wolfgang Labenbacher zeigte sich über die Modernisierung des Gerichtsgebäudes und die Sicherung der Arbeitsplätze vor Ort begeistert: „Ich bin überzeugt, dass mit dem Bauprojekt am BG Lilienfeld – insbesondere mit der Gestaltung der Barrierefreiheit – der Bevölkerung sehr geholfen wird. Ich freue mich bereits auf das Ergebnis und danke sowohl dem Land als auch der Justiz, die diese Umgestaltung möglich machen.“

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