Besuch von Vizekanzler und Justizminister Brandstetter im städtischen Altersheim in Landeck

Presseinformation vom 18. August 2017

Eine ganz besondere Institution in Tirol hat das Interesse des Vizekanzlers geweckt: das Pflegeheim in Landeck baut die Betreuung seiner Bewohner auf der "psychobiografischen Methode" von Erwin Böhm auf. "Dieser Betreuungsansatz verfolgt exakt dieselben Grundsätze wie unsere Sachwalterschaftsreform, nämlich größtmögliche Individualität und Selbstbestimmung auch und gerade bei Pflegebedürftigen, und deshalb wollte ich mir das in der Praxis einmal ansehen", so Brandstetter.

Der Minister absolvierte den Besuch gemeinsam mit dem Bürgermeister Dr. Wolfgang Jörg und dem Vizebürgermeister der Stadt Landeck, Ing. Mag. Thomas Hittler, sowie dem Finanzstadtrat Herbert Mayer, und zeigte sich danach sehr beeindruckt. "Die hervorragende Arbeit, die hier geleistet wird, ist wegweisend. Ich fühle mich in unserem Ziel, Fremdbestimmung zu vermeiden und individuelle Betreuung und Autonomie zu fördern, zu hundert Prozent bestärkt. Es war richtig und höchste Zeit, die Sachwalterschaft alten Typs durch etwas Neues und Besseres zu ersetzen", so Brandstetter, der der Heimleitung auch eine größere Zahl der neuen Infobroschüren des BMJ über das neue Erwachsenenschutzgesetz übergab.

Rückfragehinweis:
Jim Lefèbre, BSc.
Pressesprecher des Bundesministers für Justiz
+43 1 52152 2313
jim.lefebre@bmj.gv.at