Justizminister Moser empfing albanische Justizministerin im BMVRDJ

Gemeinsame Unterzeichnung des „Memorandum of Understanding“ als wichtiger Schritt für zukünftige Zusammenarbeit 

Pressemitteilung vom 28. Februar 2019 

Am Donnerstag traf Justizminister Moser die albanische Justizministerin Etilda Gjonaj. Seit September 2017 ist Österreich an einem sogenannten „Vetting-Projekt“ in Albanien beteiligt. Nach österreichischem Vorbild soll dabei die Professionalität und Qualität der albanischen Richter und Staatsanwälte gehoben und der Einfluss von Politik und Korruption in der Justiz gesenkt werden. „Albanien und Österreich können auf eine langjährige produktive Kooperation zurückblicken. Auch die justizielle Zusammenarbeit in diesem, für Albanien sehr wichtigen und sensiblen Projekt funktioniert sehr gut. Wir wollen Justizministerin Gjonaj unbedingt bei der in Albanien geplanten Justizreform unterstützen“, so Minister Moser.
Als Zeichen der guten Zusammenarbeit unterzeichneten Reformminister Moser und die albanische Justizministerin zum Abschluss des Treffens ein „Memorandum of Understanding“. „Das moderne Europa zeichnet sich durch die Stärkung und Sicherung des Rechtsstaates aus. Albanien und Österreich unterstreichen das durch eine langjährige Partnerschaft“, so Moser weiter. Die Unterzeichnung sei ein wichtiger Schritt für die zukünftige gemeinsame Kooperation.
Anschließend besuchten Justizministerin Etilda Gjonaj und Bundesminister Moser gemeinsam den traditionellen Wiener Opernball. "Der Wiener Opernball, als Ball der Kunst und Diplomatie, ist weltweit bekannt und von je her ein Ort internationaler Begegnungen. Ich habe meinen diesjährigen Ballbesuch unter das Motto: "Europa sind wir alle gestellt" und freue mich sehr, dass die albanische Justizministerin meine Einladung angenommen und mein Gast am Ball der Bälle war."


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