Sicherheitsübung im niederösterreichischen Willendorf

Utl.: Justizwachebedienstete der JA Gerasdorf sowie Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Roten Kreuzes beteiligt

Pressemitteilung vom 21. Februar 2018

Am gestrigen Dienstag nahmen Justizwachebeamtinnen und Justizwachebeamte der Justizanstalt Gerasdorf auf Einladung der Polizei an einer großangelegten, behördenübergreifenden Sicherheitsübung in Willendorf (NÖ) teil. Dabei waren 13 Einsatzfahrzeuge und 160 Einsatzkräfte von Rotem Kreuz, Feuerwehr, Straßenmeisterei, Verhandlungsgruppe der Polizei und der Bezirkshauptmannschaft eingebunden.

Bundesminister Josef Moser dazu: “Die Justizwache ist, ebenso wie die Polizei, ein unerlässlicher Faktor zur Aufrechterhaltung der Sicherheit in Österreich. Die Gefährlichkeit der Täter steigt immer mehr und daher ist es auch wichtig, dass die Beamten gut ausgerüstet und ausgebildet sind und sich bei solchen Übungen auf Ernstfälle vorbereiten können.“

Im Mittelpunkt des Einsatzes stand die realitätsgetreue Abbildung der Flucht eines Insassen aus der Justizanstalt, welcher einen Justizwachebediensteten überwältigte und eine Schusswaffe an sich nahm. Es kam in weiterer Folge zu einer Geiselnahme und auch zu einem Brand. Ein zentraler Übungszweck war dabei auch die intensive Zusammenarbeit der einzelnen Einsatzorganisationen und der zuständigen Behörden.

Anstaltsleiterin Hofrätin Dr. Margitta Neuberger-Essenther zeigte sich in ihrem ersten Resümee sehr zufrieden: „Unsere Einsatzkräfte haben rasch und geordnet reagiert; auch unsere Einsatz- und Kommunikationsmittel haben einwandfrei funktioniert. Die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit den Vertretern der Polizei und den anderen Behörden verlief vorbildlich. Wir werden nunmehr die Ergebnisse der Übung umfassend aufarbeiten und die Erkenntnisse daraus in unsere Alarmpläne einfließen lassen.“


Rückfragehinweis:
Justizanstalt Gerasdorf
Oberstleutnant Thomas Binder
Leiter der Medienstelle
+43 676 89897 2698
medienstelle.jagerasdorf@justiz.gv.at