Moser: "Gemeinsamer Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität"

Österreich begrüßt das Kooperationsabkommen zwischen Eurojust und Albanien

Pressemitteilung vom 5. Oktober 2018

Tirana. Bundesminister Josef Moser nahm heute an der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens zwischen Eurojust und Albanien teil. Eurojust fördert und verbessert die Koordinierung und die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Justizbehörden bei der Verfolgung schwerer grenzüberschreitender Verbrechen in der EU. Insbesondere in den Bereichen Terrorismus, Menschenhandel, Korruption oder Drogenhandel setzt sich Eurojust für Partnerschaften ein, die ihre Arbeit für Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit aller EU-Bürgerinnen und EU-Bürger optimal verrichten. "International können wir nur effizient gegen Kriminalität vorgehen, wenn wir grenzüberschreitend an einem Strang ziehen. Das Abkommen zwischen Eurojust und Albanien begrüßen wir als EU-Ratsvorsitz daher sehr. Es ist eine wichtige Weichenstellung für eine bessere und intensivere Kooperation Albaniens mit der EU“, so Moser.


Die Zahl der Strafrechtsfälle mit grenzüberschreitenden Bezug zu Albanien ist in den letzten Jahren stark angestiegen. "Wie die gestrige Westbalkan-Konferenz auch wieder gezeigt, ist Albanien bereit, stärker mit der EU zusammenzuarbeiten, und das vor allem auch im Bereich des Strafrechts. Albanien ist daher für die EU ein wichtiger Partner im Kampf gegen die Kriminalität", so Moser. Der Justizminister betonte weiter: „Gestern haben wir im Rahmen der Westbalkan-Konferenz ein gemeinsames Schlussdokument beschlossen. Mit dem Kooperationsabkommen setzen Albanien und die EU einen weiteren Schritt in Richtung eines gemeinsamen Europas.“

Rückfragehinweis:
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T.: +43 1 52152 2258