Josef Moser beim Europäischen Forum Alpbach

Eröffnung der Rechtsgespräche und intensive Gespräche im Tiroler Bergdorf

Presseinformation, vom 30. August 2018

Josef Moser, Bundesminister für Reformen und Justiz, nahm in der letzten Augustwoche am Europäischen Forum Alpbach teil und eröffnete in bewährter Tradition die diesjährigen "Rechtsgespräche". "Den Veranstaltern der Rechtsgespräche ist es auch heuer wieder gelungen, unter dem Generalthema 'Diversität und Resilienz' ein ebenso aktuelles wie hochkarätiges Programm zusammenzustellen, bei dem das Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz wieder sehr gerne als Kooperationspartner fungiert", so Moser, der betonte: "Diversität und Resilienz sind auch in unserem Ressort ein wichtiges Thema. Die Widerstandsfähigkeit der Justiz ist aufgrund neuer Herausforderungen wie Terrorismusbekämpfung oder effizienter, grenzüberschreitender Strafverfolgung auch in Zukunft mehr denn je gefragt."


Moser nutzte die Tage im Tiroler Bergdorf Alpbach, um intensive Gespräche zu führen und Verbündete für wichtige Projekte zu suchen: "Alpbach bietet immer wieder eine gute Gelegenheit Zukunftsfragen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu diskutieren und interdisziplinäre Lösungsansätze zu finden."

Reger Austausch mit Albaniens Justizministerin Etilda Gjonaj

Um den bilateralen Austausch mit dem westlichen Balkan im Justizbereich zu forcieren und zu stärken, lud Josef Mosers seine albanische Amtskollegin Etilda Gjonaj zu den diesjährigen Rechtsgesprächen ein. Beim gemeinsamen Abendessen ging es auch um die Westbalkan-Konferenz, die Anfang in Oktober in Albanien stattfindet und sich dieses Jahr mit dem Thema Rechtsstaatlichkeit befasst. Rechtsstaatlichkeit und Effizienz der Justizsysteme – ein Projekt, das Justizminister Moser für den EU-Ratsvorsitz vorantreiben möchte und das das Vertrauen zwischen den Mitgliedsstaaten aber auch den Nachbarn außerhalb der EU stärken soll.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz
Kabinett des Bundesministers
T.: +43 1 52152 2258