JUSTIZ 3.0 – Basis für papierloses Arbeiten

Die Digitalisierung verändert traditionelle Arbeitsweisen und stellt damit auch laufend neue Herausforderungen an die österreichische Justiz. Um die europäische Top-Position der Justiz im Bereich E-Justice auch in Zukunft halten zu können, wurde bereits 2014 von Justizminister Wolfgang Brandstetter die Initiative „Justiz 3.0“ ins Leben gerufen.

Damit startete die Justiz ein vorausschauendes Projekt, das durch die Weiterentwicklung der digitalen Aktenführung die Chancen der Digitalisierung bestmöglich nutzt. Mit der Initiative wird die digitale Aktenführung vorangetrieben und folglich ein vollelektronisches Dokumentenmanagement- und Workflowsystem innerhalb der verschiedenen Sparten der Justiz geschaffen. Das wird einerseits die Bewältigung der täglichen Aufgaben der Justizbediensteten durch die schnellere Auffindbarkeit von Informationen sowie der Möglichkeit, orts- und zeitungebunden zu Arbeiten vereinfachen. Andererseits werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch von einer besseren Übersicht und einem weitaus schnelleren Datenaustausch profitieren, was mehr Zeit fürs Wesentliche lässt.

Derzeit erfolgt eine schrittweise Aufstockung der IT-Ausstattung in den Räumlichkeiten und Verhandlungssälen der Justiz. Noch 2016 soll an insgesamt vier Landesgerichten ein Pilotbetrieb zur vollständig digitalen Aktenführung starten. Ein flächendeckender Ausbau ist bis 2020 geplant.

Zur Veranschaulichung des Projektes wurde unter www.justiz.gv.at > E-Government ein Informationsvideo bereitgestellt, dass die Etablierung der digitalen Aktenführung in das österreichische Justizsystem erklärt. Das Video steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Hier finden Sie den Link zum Video.