Workshop des Structural Reform Support Service der EU im Palais Trautson

Der EU-SRSS finanziert maßgeschneiderten Know-How-Transfer zwischen EU-Mitgliedsstaaten

Am Montag, den 2. Juli 2018, fand in den Festsälen des Bundesministeriums für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz (BMVRDJ) ein Informationsworkshop zur Finanzierung und Antragstellung von EU-Strukturreformprojekten statt.

Dabei wurde das Finanzierungsinstrument Structural Reform Support Service der Europäischen Union (EU-SRSS) vorgestellt.

Das EU-SRSS-Programm unterstützt EU-Mitgliedsstaaten in der Konzeption und Umsetzung von strukturellen Reformvorhaben in allen Bereichen der Gesellschaft. In den Jahren 2017 bis 2020 werden solche EU-Projekte mit einem Gesamtbudget von 142.8 Mio. Euro unterstützt - Österreich erhält 2018 eine Förderung von 1.4 Mio. Euro.

Die Wichtigkeit von Strukturreformen betont auch der Hausherr, Reform- und Justizminister Josef Moser: "Nur wenn wir klare Strukturen schaffen, können Doppelgleisigkeiten abgebaut werden. So kann das Geld auch wirklich dort eingesetzt werden, wo es gebraucht wird – bei den Menschen. Daher freut es mich natürlich sehr, dass mit dem EU-SRSS-Programm mehr Ressourcen für wichtige Projekte zur Verfügung stehen“, so Moser.

In Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern aller Ressorts wurden die Modalitäten der Antragstellung näher beleuchtet und bereits erfolgreich implementierte Projekte präsentiert.

An dem Termin nahmen neben zahlreichen Interessenten auch der Generaldirektor des EU-SRSS-Programms, Maarten Verwey, der österreichische Ländervertreter bei der EU-SRSS Johannes Stipsits, und der Generalsekretär des BMVRDJ, Christian Pilnacek, teil.

Österreichische Projektideen und deren Einreichung werden vom zuständigen Abteilungsleiter im BMVRDJ, Georg Stawa, als nationaler Fokuspunkt koordiniert und unterstützt. Einreichungen für die nächste Fördertranche sind bis 31. Oktober 2018 willkommen.