Kongress der DiplomrechtspflegerInnen, BezirksanwältInnen und leitenden Justizbediensteten

Dreitätiger Erfahrungsaustausch in Graz

Von 20. bis 22. Juni 2018 fand in Graz der Kongress unter dem Motto "Wer nicht aufhört besser werden zu wollen, hört auf gut zu sein" der österreichischen DiplomrechtspflegerInnen, BezirksanwältInnen und leitenden Justizbediensteten statt. Der Kongress wurde auch heuer wieder von der Bundesvertretung Justiz in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz veranstaltet und zählt zu den größten justiziellen Fachtagungen Österreichs.

Mit Schwerpunkten auf Außerstreit-, Straf- und Zivilprozessrecht, Grund- und Firmenbuch, Exekutions- und Insolvenzsachen und Justizmanangement konnte auch heuer wieder ein breites Themenspektrum behandelt werden. Hauptaugenmerk der diesjährigen Veranstaltung lang neben dem neuen Erbrecht und dem reformierten Erwachsenenschutzrecht auch auf ersten Erfahrungsberichten über die vereinfachte GmbH-Gründung.

Bundesminister Josef Moser, der aus terminlichen Gründen verhindert war, schickte seine Grußworte: „Die österreichische Justiz leistet einen unverzichtbaren Dienst an der Gesellschaft. Diplomrechtspflegerinnen und -pfleger, Bezirksanwältinnen und Bezirksanwälte, sowie leitende Justizbedienstete sind unentbehrlich für einen erfolgreichen Rechtsstaat. Ihre Expertise und Arbeit verdient deshalb unsere hohe Anerkennung und Wertschätzung.“

Im Anschluss an die Begrüßung durch den Vorsitzenden des Zentralausschusses beim BMVRDJ und der Bundesvertretung Justiz in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Gerhard Scheucher, Grußworten des Präsidenten des Oberlandesgerichtes Graz, Manfred Scaria, des Vorsitzenden der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Norbert Schnedl, von Gemeinderätin Daisy Kopera in Vertretung des Bürgermeistesters der Landeshauptstadt Graz und des Abgeordneten zum Nationalrat, Josef Smole, in Vertretung des Landeshauptmannes der Steiermark, wurde der Kongress feierlich von Generalsekretär Christian Pilnacek in Vertretung des Bundesministers für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz in Anwesenheit hochrangiger Vertreter aus Personalvertretung und Justiz eröffnet.

In sechs Arbeitskreisen hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, vertiefte Einblicke in bestimmten Fachbereiche zu erhalten, sich bei ExpertInnen aus erster Hand zu informieren und praktische Fragen zu klären.

„Die Diplomrechtspflegerinnen und –pfleger, Bezirksanwältinnen und –anwälte sowie leitenden Justizbediensteten übernehmen ganz wesentliche Aufgaben und leisten einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung eines einwandfreien Justizbetriebs. Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress bietet eine gute Gelegenheit, sich mit den Kolleginnen und Kollegen über Neuerungen auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln und liefert zudem wichtige Inputs für die stetige Optimierung des Arbeitsumfelds“ freut sich Gerhard Scheucher über die gelungene Veranstaltung.