Gemeinsame Einsatzübung der österreichischen Justizwache mit dem Einsatzkommando Cobra und der Polizei

Probe für den Ernstfall – Justizwache zieht positive Bilanz

Die österreichische Justizwache führte in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Kräften des Einsatzkommandos Cobra und der Polizei Krems mehrere Einsatzübungen in der Justizanstalt Krems-Stein durch. Übungsszenario war eine Geiselnahme von Bediensteten durch Insassen. An der mehrtägigen Übung waren insgesamt 89 Beamtinnen und Beamten der Justizwache der Justizanstalt Krems-Stein, 71 Einsatzkräfte des Einsatzkommandos Cobra und zwei Streifen der Polizei Krems beteiligt.

Ziel der Übung war die Verbesserung der Zusammenarbeit und Koordination mit externen Einsatzkräften. Besonderes Augenmerk lag auf den Kommunikationsabläufen zwischen den verschiedenen Exekutivgruppen.

Die erste Bilanz fällt positiv aus: Alle Übungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden und brachten hilfreiche Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der operativen Abläufe. Eine detaillierte Analyse der Einsätze findet derzeit statt.

„Zum Schutz der Bevölkerung, der Bediensteten und der Insassen sind die Beamtinnen und Beamten der österreichischen Justizwache ständig bereit, auch in Krisensituationen professionell und effektiv zu reagieren“, zeigt sich der Generaldirektor für den Strafvollzug, Erich Mayer, stolz: „Durch die Abhaltung dieser groß angelegten Einsatzübung ist es gelungen, die Zusammenarbeit zwischen internen und externen Kräften weiter zu optimieren.“