Feierlicher Empfang der Justizwacheanwärter/innen im Palais Trautson

Heute Montag, den 16. April 2018, empfing Generaldirektor Mag. Erich Mayer in Vertretung von Bundesminister Dr. Josef Moser gemeinsam mit hochrangigen Strafvollzugsbediensteten die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justizwache bei einem feierlichen Empfang im Großen Festsaal des Bundesministeriums für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz.

Die 115 Aspirantinnen und Aspiranten haben das fünfstufige Auswahlverfahren positiv abgeschlossen und absolvieren derzeit die einjährige Grundausbildung zur Justizwachebeamtin/zum Justizwachebeamten in einem der vier Ausbildungszentren in Graz, Krems-Stein, Linz oder Wien.

Generaldirektor Mayer begrüßte die Aspirantinnen und Aspiranten und bedankte sich für ihre Entscheidung, künftig für den österreichischen Strafvollzug tätig zu sein: „Ich freue mich, dass wir es geschafft haben, derart hochmotivierte und geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Justizwachdienst zu finden. Die Qualität des Strafvollzuges wird immer an der Arbeit der Justizwachebeamtinnen und –beamten gemessen, weshalb es mich mit besonderem Stolz erfüllt, dass Sie sich dieser spannenden und anspruchsvollen Aufgabe stellen. Der heutige Tag ist ein Freudentag für den österreichischen Strafvollzug.“ Der Generaldirektor betonte die Bedeutung der täglichen Arbeit der Justizwache für die Gesellschaft und appellierte an die Aspirantinnen und Aspiranten, stets ihr Bestes zu geben.

Auch Bundesminister Moser, der leider aufgrund seiner Erkrankung nicht persönlich teilnehmen konnte, ließ seine Glückwünsche ausrichten: „Es freut mich, dass sich so viele motivierte und junge Menschen für den Justizwachdienst entschieden haben. Die Arbeit der Justizwache geht weit über das Wegsperren hinaus. Der Straf- und Maßnahmenvollzug leistet einen essentiellen Beitrag zur Sicherheit unseres Landes. Er schützt die Allgemeinheit vor gefährlichen Straftätern und bereitet die Inhaftierten durch geeignete Resozialisierungs- und Betreuungsmaßnahmen auf ein straffreies Leben nach Verbüßung der Strafe vor. Das macht den Job auch so attraktiv und zeigt, dass der Beruf viele Möglichkeiten bietet. Ich wünsche allen Aspirantinnen und Aspiranten alles Gute für die zukünftige Tätigkeit!“