Buchpräsentation im BMVRDJ

„Böse Briefe“ ein Buch über kriminelle Energien und menschliche Abgründe

Am 10. April 2018 begrüßten der Leiter der Sektion Kunst & Kultur im Bundeskanzleramt Jürgen Meindl und der Verleger Nikolaus Brandstätter zahlreiche Gäste zur Präsentation des Buches „Böse Briefe; Eine Geschichte des Drohens und Erpressens“ im Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz.

Schauspielerin und Tatort-Kommissarin Adele Neuhauser, die beiden Autoren Ernst Strouhal und Christoph Winder und Generalsekretär Mag. Christian Pilnacek diskutierten unter Heranziehung einzelner Briefe über kriminelle Energien und menschliche Abgründe und bescherten den Zuhörern einen spannenden Abend.

Zum Inhalt des Buches:

"Sie kommen aus dem Dunkel der Anonymität und können zerstörerisch in das Leben eines Menschen eindringen: Droh- und Erpresserbriefe sind eine weit verbreitete und sehr spezielle Art der Korrespondenz. Hier wird erstmals das Phänomen der bösen Briefe und ihre weit zurückreichende Geschichte beleuchtet: Die Autoren analysieren die sprachlichen Strategien, mit denen die Opfer eingeschüchtert werden sollen und nehmen Einblick in das verborgene Archiv dieses dunklen Teils der Briefkultur. Entlang von tragischen, aber auch komischen Beispielen beschreiben sie das Maskenspiel der Täter ebenso wie das Gegenspiel der Kriminalisten, welche ihnen mit immer neuen Methoden auf die Schliche zu kommen versuchen. Bebildert mit ungewöhnlichen Fundstücken entsteht so das Panorama einer Brief- und Verbrechensgattung, die heute besonders aktuell erscheint. Denn die bösen Briefe bilden das Vorspiel zu den Interneterpressungen und Hasspostings der Gegenwart."

https://www.brandstaetterverlag.com/buch/boese-briefe

Brandstätter Verlag (ISBN 978-3-7106-0152-1)