Bauherrenpreis 2017 – Justizzentrum Eisenstadt unter Nominierten

Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs prämiert vorbildhafte Bauprojekte heuer bereits zum 50. Mal

Vergangenen Freitag, den 17. November 2017, fand der alljährliche Festakt zur Verleihung des ZV-Bauherrenpreises 2017 im Wiener Odeon-Theater statt. Aus insgesamt 82 Einreichungen nominierte eine Fachjury bundesweit 23 Projekte für die renommierte Auszeichnung, darunter auch das Justizzentrum Eisenstadt. Die Justiz war durch die Vizepräsidentin des Oberlandesgerichtes Wien, Dr. Waltraud Berger, bei der Veranstaltung vertreten und nahm gemeinsam mit DI Wolfgang Schiechl von der Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. (BIG) die Urkunde entgegen.

In enger Kooperation mit der YF architekten zt gmbh Wien konnte die BIG ein Vorzeigeprojekt schaffen, welches seit 2016 das Bezirksgericht und die Staatsanwaltschaft Eisenstadt beherbergt. Nach Abbruch des ehemaligen „Autohaus Nemeth“ entstand das neue Gebäude mit Büros, Archivräumen, Verhandlungssälen und einem zentralen Haupteingang mit Sicherheitsschleuse. Im Untergeschoss befindet sich zusätzlich eine Tiefgarage für die Bediensteten von Gericht und Justizanstalt mit 46 Stellplätzen. Zusätzlich wurde die angrenzende Justizanstalt erweitert und beide Neubauten auf Niedrigenergiestandards ausgerichtet.

Der Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs wird seit 1967 vergeben und würdigt Bauvorhaben, die in der Verwirklichung der Bauaufgabe, der Ausführung, der architektonischen Gestalt und dem innovativen Charakter als vorbildlich gelten.