Ersatzfreiheitsstrafe

Zu jeder Geldstrafe ist im Urteil immer auch eine Ersatzfreiheitsstrafe für den Fall der Uneinbringlichkeit festzusetzen (Zwei Tagessätze Geldstrafe entsprechen dabei einem Tag Freiheitsstrafe.).
Zahlt der Verurteilte nach Aufforderung die Geldstrafe nicht binnen 14 Tagen, so wird der geschuldete Betrag durch Zwangsvollstreckung eingetrieben.  Dies ist jedoch nur soweit zulässig, als dadurch der notdürftiger Unterhalt des Verurteilten bzw. der seiner Unterhaltsberechtigten nicht gefährdet wird.
Nur wenn die Eintreibung der Geldstrafe erfolglos bleibt, werden Sie von Amts wegen zum Antritt der Ersatzfreiheitsstrafe aufgefordert.