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Geschichtliches

Das Schloss Göllersdorf, im wesentlichen ein Renaisssancebau des 16. Jahrhunderts, in dem aber noch bedeutende Bauelemente aus der Zeit um 1460 enthalten sind, war seit dem 14. Jahrhundert im Besitz des Geschlechts Schönborn-Puchheim. Im 1. Weltkrieg wurde es als Anhaltelager für "politisch unzuverlässige Personen", dann als Militärstraf-, Zivilstraf- und Bundeserziehungsanstalt sowie als Arbeitshaus genützt. Ende der 1970er Jahre wurde das Schloss vom Bundesministerium für Justiz erworben, 1981 bis 1984 generalsaniert, zum Zwecke der Unterbringung sogenannter geistig abnormer (männlicher) Rechtsbrecher adaptiert und im Jänner 1985 eröffnet.