IMO-Projekt Albanien Stellenausschreibungen (International Monitoring Operation)

Die Europäische Kommission hat Österreich (als führenden Konsortialpartner, Juniorpartner ist Italien) mit der International Monitoring Operation (IMO) zum Thema „Support to the process of temporary re-evaluation of Judges and Prosecutors in Albania“ beauftragt. Ziel dieser IMO ist die Stärkung der Professionalität und ethischen Qualität der albanischen Richterinnen und Richter und Staatsanwältinnen  und Staatsanwälte sowie die Verhinderung unsachlicher äußerer Einflüsse auf die albanische Justiz. Kern dieses Projekts ist die Evaluierung von Richterinnen und Richtern  sowie Staatanwältinnen und Staatsanwälte durch eine unabhängige Kommission (sog. „Vetting“).

Die IMO soll diesen heiklen justizpolitischen Prozess in allen Phasen mit analytischer Expertise unterstützen und die einzelnen Aktivitäten genau beobachten. Die Rolle der Internationalen Beobachterinnen und Beobachter als Teil der unabhängigen Kommission ist im Vetting-Gesetz ausdrücklich festgeschrieben, um Objektivität zu garantieren. Das hochkarätige internationale Expertenteam wird von einem ungarischen Projektmanager angeführt und verfügt über langjährige Expertise in den Bereichen Korruptionsbekämpfung, Finanzbetrug, Leitung von internationalen Richterteams, EULEX, Personalauswahl, richterliches Disziplinarwesen, Systemanalyse und albanische Sprache.

Für die insgesamt sieben unterschiedlichen Aufgabenbereiche des Projektteams werden noch qualifizierte Expertinnen und Experten sowohl aus den EU-Mitgliedsstaaten als auch als sur-place Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Näheres zu den Aufgabengebieten, zum persönlichen Anforderungsprofil, zur Dauer und zu Ort der Beschäftigung sowie zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren kann den angeschlossenen Ausschreibungstexten entnommen werden.