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Umbau des Justizgebäudes Salzburg - Architektenwettbewerb abgeschlossen

Der EU-weite Realisierungswettbewerb für die Sanierung und Erweiterung des Justizgebäudes Salzburg ist abgeschlossen.  

„Das Siegerprojekt verwirklicht optimal das Bestreben der Justiz in Richtung einer weiteren Öffnung“, sagt Präsident des Landesgerichts Salzburg Hans Rathgeb und lobt gleichzeitig den Entwurf der Architekten: „Durch die vertikale Anordnung  moderner Verhandlungssäle und Wartezonen über dem zentralen Eingang mit Servicebereich wird dem System der kurzen Wege hervorragend Rechnung getragen.“ 

Gegenstand des Wettbewerbs war die Sanierung und Erweiterung des Objektes, um einen zeitgemäßen Justizbetrieb unter Berücksichtigung des Raumprogramms zu ermöglichen. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes und des Salzburger Altstadterhaltungsgesetzes galt es die Defizite bei Zugang, Orientierung, Fluchtwegen und Brandschutz zu beheben. Die architektonische Lösung sieht unter anderem im Hof des historischen Ringgebäudes einen neuen Verbindungsbau zwischen Rudolfsplatz und Schanzlgasse vor, in dem sich der Haupteingang und die öffentlich zugänglichen Verhandlungssäle befinden sollen.


Bauherr und Eigentümer des Gebäudes ist die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), Mieter das Bundesministerium für Justiz (BMJ).

Der Baubeginn ist derzeit noch offen. Nach Beauftragung des Architekten beginnt die mindestens ein Jahr dauernde Planungsphase. Erst nach Vorliegen des finalen Projektes als Basis für die behördlichen Genehmigungen wird der Mietvertrag zwischen BMJ und BIG verhandelt.

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